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Oldtimer-Räder und mehr: Der „Herr der Räder“ im Interview

Hinter dem Pseudonym „Herr der Räder“ steckt Markus Mößmer aus Seefeld. Er hat mit uns über seine Leidenschaft für Oldtimer und seine Liebe zum Radeln gesprochen.

Foto: Der "Herr der Räder" (mitte) mit seiner Nostalgie-Radgruppe (von links nach rechts: Elinore Kluckner, Klaus Neuner, Markus Mößmer, Sandra Braun und Kurt Kluckner) © Klimabündnis Tirol

 

Beim Anblick der Nostalgie-Gruppe rund um den „Herr der Räder“ fühlt man sich in eine längst vergangene Zeit zurückversetzt. Vom Hochrad über Retro-Outfits bis zum Oldtimer-Fahrrad ist alles dabei. Die Radl-Fans aus Seefeld/Leutasch gehen gerne auf Tour und waren auch bei der Innsbrucker Radparade im April dabei. Wir haben den "Herr der Räder" in Rahmen der Fahrradwettbewerb-Interviewserie zum Gespräch getroffen. 

 

Hallo Markus, eure Nostalgie-Radlgruppe ist wiedermal ein echter Hingucker. Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

 

Alles hat angefangen mit der Begeisterung von meinem Vater und mir für Oldtimer. Beim ersten Anblick eines Hochrads hat meinen Vater der Rad-Virus gepackt und es hat nicht lange gedauert, bis auch ich angesteckt war. Inzwischen haben wir schon einen beachtlichen Fuhrpark aus ca. 25 Oldtimer-Rädern, die wir hergerichtet haben.

 

Und wie hat sich der Rest der Gruppe dann zusammengefunden?

 

Eigentlich ist es ein Kreis von Freunden, die gerne gemeinsam radfahren. Die Oldtimer-Räder und die spezielle Kleidung machen den Spaß bei der Sache aus. Gerne sind wir bei Radparaden, wie der in Innsbruck von Klimabündnis Tirol dabei oder in Zell am See bei der NostalRad.

 

Bist du auch im Alltag gerne mit dem Rad unterwegs?

 

Absolut! Ich bin passionierter Rennradfahrer, Mountainbiker und Einrad-Fahrer. Aber auch für meine täglichen Erledigungen ist das Rad mein liebstes Fortbewegungsmittel: Kein stressiges Parkplatzsuchen, gesunde Bewegung und gut für die Umwelt – was will man mehr.

 

Und wie stehst du als Sport-Radler zum E-Bike Trend?

 

Ich sage mal so: Besser E-Bike fahren als gar kein Sport. Aber für mich wäre ein E-Bike nichts, außer wenn ich eines überhole (lacht).

 

Würdest du dir wünschen, dass mehr Menschen in deiner Gemeinde mit dem Rad fahren?

 

Eigentlich schon. Ich denke, dass viele auf den Geschmack kommen würden, wenn sie das Radeln ein paar Mal probieren. Der große Vorteil ist ja, dass man sich fit halten kann und das bis ins hohe Alter. Außerdem ist Radfahren immer auch eine Art der Entschleunigung, was wiederum mehr Lebensqualität bedeutet.

 

Welche Voraussetzungen braucht es deiner Meinung nach, damit mehr aufs Rad umsteigen?

 

Natürlich wären bessere Radwege wünschenswert. Aber auch die gegenseitige Achtsamkeit zwischen Radlern und Autofahrern lässt manchmal zu wünschen übrig. Da können wir sicher alle etwas beitragen.

 

Bist du auch beim Tiroler Fahrradwettbewerb dabei?

 

Ja klar! Der lange Winter hat meine Radlsaison allerdings verzögert, aber ab jetzt geht’s richtig los. Ich habe auch meine Arbeitskollegen schon für den Fahrradwettbewerb begeistert.

 

Was ist dein nächstes Projekt als „Herr der Räder“?

 

Wir haben gerade ein Laufrad in Arbeit. Das war vor 200 Jahren der Vorläufer vom heutigen Fahrrad. Da fühlt man sich wirklich in eine andere Zeit zurückversetzt. Und es macht richtig Spaß.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Foto unten, von links nach rechts: Neuner Klaus, Harald Mößmer, Kurt und Elinore Kluckner, "Herr der Räder" Markus Mößmer und Sandra Braun. © Klimabündnis Tirol





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