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Mit dem Fahrrad von Kopenhagen nach Paris

Michael Thurner ist Informatikstudent und Fahrradkurier. Beim Tiroler Fahrradwettbewerb ist er mit seinen durchschnittlichen 70 Kilometer am Tag ganz vorne mit dabei. Das liegt zum einen an seinem Job und zum anderen an seinem Hobby: Der 26-Jährige fährt auch gerne mal längere Strecken, zum Beispiel von Kopenhagen nach Paris.

Hallo Michael, du bist heuer das erste Mal beim Tiroler Fahrradwettbewerb mit dabei und mit über 6.600 Kilometern unter den absoluten Spitzenreitern am Drahtesel. Wie kommt‘s?

 

Das hat mit meinem Job als Fahrradkurier zu tun. Ein paar Kollegen und ich haben beschlossen beim Fahrradwettbewerb mitzuradeln. Wir haben dann auch eine Gruppe gegründet und uns als Verein beim Fahrradwettbewerb angemeldet – jetzt haben wir immer den direkten Vergleich untereinander und können uns gegenseitig motivieren.

 

Laut unserer Statistik legst du im Schnitt 70 Kilometer am Tag zurück, nicht schlecht! Hast du dein Hobby zum Beruf gemacht oder umgekehrt?

 

Zuerst war das Hobby da und dann der Beruf. Mit 20 Jahren habe ich den Rad-Sport für mich entdeckt, seit dem fahre ich – wann und wohin es geht – mit dem Radl. Es ist also mein Fortbewegungsmittel Nummer 1, sei es zum Einkaufen, in den Urlaub oder zur Fahrradkurier-Meisterschaft.

 

Gutes Stichwort! Du warst ja sowohl bei der Europameisterschaft für Fahrradkuriere in Kopenhagen, als auch bei der Weltmeisterschaft in Paris dabei.  Was können wir uns darunter vorstellen?

 

Ein Wettbewerb für Fahrradkuriere ist wie eine Schnitzeljagd auf zwei Rädern. Die Kuriere bekommen einen Plan und müssen anhand dessen möglichst schnell Stationen abfahren.

 

Also eigentlich wie in deinem täglichen Job?

 

Ja stimmt. Die wahre Herausforderung war eher die Anreise – die habe ich zu 100 % auf meinen zwei Rädern bewältigt. Das war eine coole Erfahrung und manchmal auch sehr abenteuerlich. Ich liebe es, weite Strecken mit dem Rad zurückzulegen, da sieht man so viel von Land und Leuten. Von Kopenhagen ging’s dann über Amsterdam nach Paris.

 

Als Fahrradkurier in Innsbruck musst du jeder Witterung standhalten. Hast du Tipps für uns, wir man am besten mit dem Rad durch den Winter kommt?

 

Augen zu und durch (lacht). Nein, so schwierig ist das gar nicht. Einfach warm einpacken und los geht’s. In der Stadt wird ja zum Glück immer schnell geräumt, leider die Radwege erst nach den Straßen. Da könnten wir uns etwas von Kopenhagen abschauen, dort ist es nämlich umgekehrt.

 

Was war deine letzte längere Fahrradtour?

 

Ich bin zum Radmarathon nach Osttirol geradelt. Das waren schon mal 215 Kilometer bevor der Wettbewerb überhaupt losging. Beim Marathon selbst ist mir dann die Kraft ausgegangen, aber das macht nichts: Mir geht’s ja eher ums radeln, nicht ums gewinnen.

 

Schön gesagt! Vielleicht klappt’s ja beim Tiroler Fahrradwettbewerb mit dem Gewinnen – wir wünschen jedenfalls viel Glück!

 

 

Wordrap mit dem Fahrradkurier Michael

 

Da möchte ich einmal hinradeln
…quer durch die Alpen beim „Race across the Alps“

 

Das wäre mir zu weit
…hm, zu weit gibt’s nicht

 

Von E-Bikes halte ich
…viel, für Pendler und Senioren

 

Auto fahre ich
…nur wenn ich schnell weit weg muss

 

Gefahr beim Job
…“gedoored“ zu werden, also wenn jemand die Autotür vor dir aufreißt

 

Mein Lieblingsplatz
…ganz Tirol, besonders das Karwendel

 

Deine längste Radtour
…ca. 1000 Kilometer von Dänemark nach Frankreich

 

In 20 Jahren
…fahre ich beim „Race across America“ mit





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Land Tirol
Tirol2050
Tiroler Tageszeitung
Raiffeisen
Klimabündnis
Der Tiroler Fahrradwettbewerb ist eine Initiative von Land Tirol und Klimabündnis Tirol im Rahmen des Tiroler Mobilitätsprogramms „Tirol mobil“ und Teil des Schwerpunkts „Tirol auf D'Rad“ zur Förderung des klimafreundlichen Radverkehrs.
Lebensministerium
EcoTirol
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