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Cornelia Tschenet im Interview: „Wenn man das Ziel sieht, weiß man, wozu man fähig ist“

Die Radsportlerin Cornelia Tschenet aus Wörgl gehört zu den sportlichsten TeilnehmerInnen am Tiroler Fahrradwettbewerb. Wann sie das Fahrrad für sich entdeckt hat, wie man sich nach dem Ötztaler Marathon fühlt und was sie den TeilnehmerInnen des Tiroler Fahrradwettbewerbes mit auf den Weg geben will, berichtet sie im Interview.

Du bist beim Tiroler Fahrradwettbewerb seit deiner Anmeldung 2014 bereits 35.000 Kilometer geradelt. Wann hast du deine Liebe zum Drahtesel entdeckt?

Als Kind bin ich noch eher weniger Fahrrad gefahren und habe viele Wege, bspw. zur Schule, zu Fuß zurückgelegt. Ich war immer schon sehr sportlich, habe unter anderem Ballett gemacht und bin Marathons gelaufen, ab und zu war ich Mountainbiken. Vor ca. drei Jahren habe ich dann immer intensiver damit begonnen, Rad zu fahren.

 

Was war deine Motivation, dich beim Tiroler Fahrradwettbewerb anzumelden?

Mein Radsportverein „Radtreff Region 31 Tirol“ ist bereits seit längerer Zeit als Verein beim Tiroler Fahrradwettbewerb mit dabei, deshalb haben sich viele dafür entschieden, die Aktion zu unterstützen. Mittlerweile nütze ich meine Kilometereinträge auch als Datenbank. Ich aktualisiere meine Kilometerstände täglich mit der App. Im Radsportverein schauen wir auch immer wieder Mal in die Statistik, ob ein anderer Verein mehr radelt was wir. 

 

Du hast u.a. beim "Drei Länder Giro", Dolomiten Marathon, Ironman Klagenfurt, 24-Stunden-Rennen in Hitzendorf und Peak-Break Rennen mit 19.000 Höhenmetern in 7 Tagen teilgenommen. Was ist dein Antrieb, an diesen Rennen teilzunehmen?

Es geht in das Extreme, das finde ich sehr spannend. Wenn man nach so vielen Stunden das Ziel sieht, weiß man, zu was man überhaupt fähig ist. Der Wille muss sehr stark sein um das durchzustehen, das schafft nicht jeder. Ich mache das wirklich gerne und will mich stets verbessern. Man beginnt mit einem kleinen Rennen und will dann immer mehr. Wenn man an sich selbst zweifelt, wird man es nicht schaffen.

 

Den Ötztaler Marathon hast du letztes Jahr in 11:42:11 absolviert. Wie fühlt man sich nach fast 12 Stunden am Fahrradsattel?

Vor allem erleichtert. Die Freude ist riesengroß, wenn man es schafft. Nach dem letzten Tunnel am Timmelsjoch geht es nur noch bergab, spätestens wenn man es bis dorthin geschafft hat, bekommt man ein enormes Glücksgefühl.

 

Radelst du auch in deiner Freizeit oder hast du nach dem täglichen Training genug vom Zweirad?

Ich radle auch in meiner Freizeit, meistens  gemeinsam mit Freunden oder meinem Papa.  Jetzt im Sommer z. B. zum Schwimmen an den See oder nach Rattenberg auf einen Kaffee. Ich sehe das meistens als gemütliches Ausradeln. 

 

In Tirol werden nach wie vor sehr viele kurze Strecken mit dem Auto zurückgelegt. Was denkst du könnte eine Motivation sein, dass mehr Leute vom Auto auf das Fahrrad umsteigen?

Ich denke,  dass die Betriebe hierbei eine zentrale Rolle einnehmen. Wichtig wäre, dass die MitarbeiterInnen durch betriebsinterne Aktionen motiviert werden, um den täglichen Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zurückzulegen. Wichtig wären Radboxen, damit auch die teuren Fahrräder sicher sind. Zudem müssten mehr Betriebe Duschmöglichkeiten zur Verfügung stellen.

 

Gibt es noch etwas, das du den TeilnehmerInnen vom Tiroler Fahrradwettbewerb mit auf den Weg geben willst?

Fahrt weiterhin mit dem Fahrrad, so viel als möglich!  Jeder, der radelt, tut seinem Körper etwas Gutes.  



Galerie C. Tschenet


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Der Tiroler Fahrradwettbewerb ist eine Initiative von Land Tirol und Klimabündnis Tirol im Rahmen des Tiroler Mobilitätsprogramms „Tirol mobil“ und Teil des Schwerpunkts „Tirol auf D'Rad“ zur Förderung des klimafreundlichen Radverkehrs.
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