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„Am Radl bin ich der Leithammel“ - Otto Flür aus Imst im Interview

Otto Flür aus Imst ist begeisterter Fahrradfahrer und leitet die Senioren-Rad-Gruppe Imst. Beim Tiroler Fahrradwettbewerb ist er von Anfang an mit dabei und hat dieses Jahr schon über 3.200 km gesammelt. Im Interview erzählt uns der 69-Jährige, wie er sich im Alter fit hält, dass es sich gemeinsam leichter radelt und wie er die SeniorInnen-Gruppe über WhatsApp koordiniert.

Otto, du bist beim Tiroler Fahrradwettbewerb von Anfang an dabei und dieses Jahr schon über 3.000 Kilometer geradelt – und das mit 69 Jahren – was ist deine Motivation?

In meinem Alter muss man schon schauen, dass man fit bleibt – das ist das Radl die ideale Lösung für mich. Ich fahre gerne durch die Natur und zum Sporteln, aber auch zum Einkaufen. Dann kann ich mir das Auto sparen und g‘sund bleib ich auch.

 

Du bist der Leiter der Senioren-Rad-Gruppe Imst, die ja auch als Team erfolgreich beim Tiroler Fahrradwettbewerb teilnimmt. Seit 2009 gibt’s euch – wer macht mit und wo geht’s hin?

Wir von der SRG treffen uns zweimal in der Woche zum gemeinsamen Radeln – dann fahren wir meistens flache Strecken im Inntal und in der Umgebung von Imst. Ca. alle drei Wochen machen wir auch einen größeren Ausflug mit dem Bus, zum Beispiel Brenner-Bozen oder Reschen-Meran. Da sind wir dann schon immer um die 40 Personen. Insgesamt waren seit 2009 192 Leute dabei – das ist schon ein toller Erfolg!

 

 

So viele MitradlerInnen zu koordinieren ist sicher nicht einfach - wie funktioniert das?

Eigentlich ist das gar kein Problem. Die Termine werden immer schon am Anfang des Jahres bekannt gegeben und die wöchentlichen Treffen stehen ja. Für alle organisatorischen Details haben wir unseren WhatsApp Radler-Chat. Mittlerweile ist in der Chat-Gruppe schon ein kleiner Wettbewerb entstanden, wer wohin geradelt ist mit Beweisfotos und so weiter (lacht).

 

Ca. die Hälfte der Rad-Gruppe ist bereits auf E-Bikes umgestiegen, um nicht ganz so hart in die Pedale treten zu müssen. Radeln die den anderen nicht davon?

Das tolle an unserer Gruppe sind die Freundschaften untereinander – wir sind mittlerweile eine richtig eingeschworene Gemeinschaft und ich bin der Leithammel (lacht). Wenn jemand mit dem E-Bike schneller ist, wartet er später auf die anderen. Einer unserer ältesten Radler ist 85 und kommt überall ohne E-Bike hin, das ist halt ein richtiger Top-Sportler. Im Durchschnitt sind wir 73 Jahre alt, also ein schönes Alter.

 

Viele SeniorInnen scheuen sich davor im Alter noch aufs Fahrrad zu steigen – was würdest du Ihnen empfehlen?

Nie absteigen (lacht) – Nein, die Hauptmotivation unserer Senioren-Rad-Gruppe ist sicher, dass wir fit und aktiv bleiben wollen. Das kann ich allen nur empfehlen – für die Gesundheit im Alter und die Ausgeglichenheit ist das Radeln Gold wert! Wir fahren aber auch keine anstrengenden Bergtouren sondern eher im flachen Gelände, da kann jeder mithalten. Zusätzlich genießen wir auch die Gemeinschaft untereinander, das gemeinsame Jausnen in den Fahrtpausen und die vielen Erlebnisse, die wir mit nach Hause nehmen – das ist eine große Motivation.


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